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29. Juni 07

Kommentare

Jörn

Ich denke, das Problem besteht darin, dass...

a) eBay / Amazon einfach alle Bereiche des Onlinekaufs abdecken, und die Leute deswegen gar nicht auf die Idee kommen, sich außerhalb dieser vertrauten Umgebungen zu bewegungen (einem Riesen wie amazon.de so sensible Dinge wie seine Kontoverbindung mitzuteilen, fällt halt doch leichter)

b) eBay gerade durch diese Marktdominanz gar nicht in der Lage ist, all die verschiedenen Nischen vernünftig zu verwalten. eBay mag für, sagen wir mal, Musikinstrumente oder CDs einen guten Markt darstellen, für antiquarische Bücher sollte sich aber sicherlich niemand an eBay wenden

Viele Grüße

Jörn

Hartmut Porzig

Dem Kommentar von Jörn muss ich entschieden widersprechen. Als langjähriger Sammler erwerbe ich regelmässig wertvolle Bücher sowohl über Ebay, wie über andere Plattformen. Ebenso verkaufe ich gelegentlich Bücher aus meinem Bestand über Ebay. Für den Privatmann liegt der Reiz der Auktionen natürlich darin, dass die erzielten Preise häufig sehr viel näher am Marktwert (also dem Preis, den ein Antiquar für das entsprechende Werk bezahlen würde) liegen, als die Preise professioneller Händler auf anderen Plattformen. Wenn man genau weiss was man will und man sich auch genügend Zeit lässt, kann Ebay gerade für antiquarische Bücher eine vorzügliche Quelle darstellen.

Michael Weil

Ich finde dass es vor allem für einen privaten Anbieter nicht lohnt, Bücher über ebay anzubieten, in erster Linie wegen der kurzen Laufzeiten. Ich ziehe Booklooker vor: Man zahlt erst Gebühren bei einem Verkauf, die Eingabe ist schneller und man hat sofort einen Überblick über die Preise konkurrierender Anbieter, ist über justbooks erfasst ...
Dass viele die Internet-Antiquariats-Seiten wie Booklooker, Abebooks, ZVAB nicht kennen und auch justbooks.de nicht, kann ich leider bestätigen.

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